2nd International Plant Spectroscopy Conference (IPSC-2019) in Berlin

Ziel der Konferenz ist es, die Fülle der heute verfügbaren spektroskopischen Analysetechniken und ihr Potenzial zum Nutzen in den Pflanzenwissenschaften zu präsentieren. Den Wissenschaftlern, die mit Hilfe unterschiedlicher Techniken wie z.B. Infrarot- und Raman-Spektroskopie, NMR-Spektroskopie sowie Massenspektrometrie pflanzliches Gewebe analysieren, soll durch diese Veranstaltung ermöglicht werden, in grundlegenden Bereichen wie Phytochemie, Biochemie, Physiologie, Chemische Ökologie der Pflanzen und angewandten Feldern wie Resistenz-, Qualitäts-, und Naturstoffforschung neues Wissen zu generieren.
 
Obwohl sich einige internationale Tagungen bereits seit längerem den aktuellen Entwicklungen spektroskopischer Analysentechniken intensiv widmen, sind dort Themenstellungen, die sich auf die Analytik von pflanzlichem Gewebe beziehen, doch eher seltener anzutreffen. Mit der geplanten Veranstaltung soll daher ein geeigneter Rahmen zum Austausch unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen und Themenfelder in den Bereichen Spektroskopie und Pflanzenwissenschaften hergestellt werden.

Im Sommer 2017 wurde in Umeå erstmalig die neu etablierte Tagungsreihe gestartet und es gelang sehr erfolgreich, die vorhandenen Netzwerke zwischen Spektroskopikern und Pflanzenwissenschaftlern weiter auszubauen sowie neue Themengebiete und Forschungsansätze zu entwickeln. Ein Beispiel ist hier das Metabolite-Profiling im Bereich der Pflanzenanalytik, das in den meisten Disziplinen der Pflanzenwissenschaften eine immer größere Bedeutung erlangt.
 
Raman Image einer Stiefmütterchen Blüte
 
Das internationale Organisations-Komitée ist paritätisch mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besetzt:
András Gorzás (Schweden), Notburgia Gierlinger (Österreich), Marie-Francoise Devaux (Frankreich), Fabienne Guillon (Frankreich), Malgorzata Baranska (Polen), William Foley (Australien), Ilze Vermaak (Südafrika), Lloyd Donaldson (Neuseeland), Oliver Fiehn (USA), Bernd Schneider (Deutschland, Jena), Heinz Siesler (Deutschland, Essen)
 
Es ist vorgesehen, insbesondere auch Nachwuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit zu eröffnen, erste Erfahrungen bei einer internationalen wissenschaftlichen Tagung zu sammeln; der Tagungsbeitrag ist daher für Doktoranden mit 100 € bewusst niedrig angesetzt; außerdem können Zuschüsse für die Anreise beantragt werden (https://ipsc-2019.julius-kuehn.de/conference-travel-grants.html).
 
Die Trägerschaft für die Veranstaltung hat die „Deutsche Gesellschaft für Qualität pflanzlicher Produkte e.V. (DGQ)“ übernommen. Darüber hinaus sind verschiedene nationale und internationale Organisationen in die Planung mit einbezogen wie z.B. die „International Society for Plant Spectroscopy (ISPS)“, das „Institute of Advanced Chemistry of Catalonia“, die „Sociedad des Espectroscopía Aplicada“ und die „Society of Applied Spectroscopy“.
logo dgq
 
logo isps
 
Weitere Informationen zur geplanten Veranstaltung können der Tagungswebsite entnommen werden: http://ipsc-2019.julius-kuehn.de/.
 
fuberlin henryford
 
Im Namen des Lokalen Organisations-Komitées
Hartwig Schulz