Vorstellung Neumitglied Peter Hahn

Seit 2012 hat Peter Hahn seinen Lebensmittelpunkt im Berliner Südwesten, für den er sich mit großer Begeisterung in Wort und Tat engagiert. Seit fast zwei Jahren arbeitet er in der AG Öffentlichkeitsarbeit von Berlin.Südwest e.V. mit. Seine Impressionen zum Mexikoplatz, Bäkepark oder der Pfaueninsel sind auf der Website einsehbar, ebenso seine Interviews für Berlin.Südwest e.V.. So z.B. mit dem im Bezirk ansässigen Botschafter von Sierra Leone oder der Herausgeberin des beliebten Lichterfelder Magazins „Ferdinandmarkt“. Für Letzteres schreibt und fotografiert er interessante Artikel, die nicht nur seinen Lichterfelder Kiez betreffen.
2017.04.00 ferdinandmarkt peter hahn 1 800
 
Ihm ist es zu verdanken, dass er den bisher im Berliner Südwesten kaum bekannten Ort - das ehem. Frauengefängnis in der Lichterfelder Soethstraße - vor zwei Jahren einer breiteren Öffentlichkeit näher brachte. Im Selbigen hatte er zu Pfingsten 2017 eine dreitägige, vielbeachtete Kultur-Veranstaltung mit dem Namen „Kunst im Knast“ durchgeführt, wo der gelernte Fotograf in einer Ausstellung mit dem Namen „fotoblues in 23 Zellen“ seine außergewöhnlichen Fotos zeigte. Mit einem Foto dieser Location wurde er von Berlin.Südwest e.V. mit dem ersten Preis beim Fotowettbewerb 2017 ausgezeichnet.

Große Resonanz fand Anfang 2018 in den Medien seine Recherche und sein Gastbeitrag im Tagesspiegel zur Oskar Barnack, dem legendären Erfinder der Kleinbildkamera aus Lichterfelde. In Kürze wird er einen Artikel über den genialen und wirtschaftlich erfolgreichen Kamera- und Linsenhersteller C.P. Goerz veröffentlichen, der der gleichnamigen Allee seinen Namen gab.

Neben seiner Familie gilt der Fotografie seine große Leidenschaft. Allein in den letzten beiden Jahren hatte er berlin- und bundesweit 16 Fotoausstellungen. Seine Stärke ist die fotografische Umsetzung scheinbar flüchtiger Momente, mit all ihren Widersprüchlichkeiten. Witz und Ernsthaftigkeit liegen in seinen Bildern oft nah beieinander. So erhielt er bei der Landesfotomeisterschaft Berlin, Brandenburg und Mecklenburg 2017 eine Urkunde für ein stimmungsvolles Bild der Steglitzer Schloßstraße, die er durch eine sehr verschmutzte Fensterscheibe eines BVG-Busses fotografierte.
 
Seine eigenwilligen Ansichten, so sein Bild des Bierpinsels, fanden nicht nur im Rahmen seiner Foto-Ausstellung „Direkt vor der Tür“ in der Bibliothek im Steglitzer Rathaus Beachtung. Laut Tagesspiegel schaffte er es, diesem skurillen Bauwerk eine neue Perspektive zu geben.
 
Seine Website www.fotoblues.net zeigt sein Schaffen.

Seit März 1974 lebt der im badischen Kraichgau aufgewachsene Peter Hahn in Berlin, wo er zuerst für mehrere Jahre eine Anstellung als Fotograf bei der damals bekannten Firma Rotaprint hatte. Das Thema Fotografie und Journalismus begeisterte ihn schon zu jener Zeit.

Nach dem Studium der Landschaftsplanung an der Technischen Universität Berlin mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur, war er ab Ende der 1980er Jahre mehrere Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter im renommierten Berliner IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik, Berlin. Verantwortlich war er u.a. für das erste Tourismus-Konzept der Stadt Potsdam (1992). Darüber hinaus war er in diesen Jahren Autor u. a. der Bücher "Der Freizeit-Knigge" (Bund-Verlag/Köln) und "Analyse des Konflikts Sport/Umwelt" (Schriftenreihe der TU Berlin). 
 
Bier-Pinsel durch Jalousie - Foto: peter Hahn
Ab 1994 war er fast ein Vierteljahrhundert in leitender Funktion als Abteilungsleiter u.a. für Sportstätten in der Direktion des Landessportbundes Berlin tätig. Er war über Jahre hinweg Mitglied der bundesweiten AG Sportstätten beim DOSB in Frankfurt. Er hat sich in Berlin im besonderen Maße für die Absicherung der breitensportliche Ausübung aller Sportarten eingesetzt. Themen wie den Kauf von Grundstücken für Sportvereine, die Auseinandersetzung mit dem Konfliktfeld „Sport und Lärm“ sowie die von ihm entwickelte erste Sportstätten-Datenbank waren seine u.a. Arbeitsfelder - neben seiner Haupttätigkeit als "Brückenbauer" zwischen den Ansprüchen der ca. 2.000 Sportvereine und 60 Sportverbänden einerseits und den Verwaltungen im Senat und in den Bezirken andererseits.
 
Peter Hahn ist auch Mitglied im Deutschen Verband für Fotografie, den Fotofreunden Zehlendorf sowie im KUNST.RAUM.STEGLITZ e.V..
 

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