Freie Universität Berlin
Modern und leistungsstark
Die Freie Universität Berlin gehört zu den 100 besten Universitäten weltweit. Mit ihrem Zukunftskonzept der „Internationalen Netzwerkuniversität“ war sie in allen drei Förderlinien der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich.
Als Volluniversität bietet sie an 15 Fachbereichen und Zentralinstituten mehr als 100 Studiengänge in allen Fächergruppen an – von Altamerikanistik bis Zoologie. Die meisten der rund 300 Universitätsgebäude liegen auf dem Campus Dahlem rund um das zentrale Hörsaalgebäude Henry-Ford-Bau und den Komplex für die Geistes- und Sozialwissenschaften mit der Philologischen Bibliothek.
Weitere Standorte sind der Campus Benjamin Franklin der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Campus der Veterinärmedizin in Düppel und der Campus Lankwitz, auf dem vor allem die Geowissenschaften beheimatet sind. Zur Freien Universität gehören der Botanische Garten mit dem Botanischen Museum – Einrichtungen, die jährlich rund eine halbe Million Besucher und Wissenschaftler anzieht. 31.000 junge Menschen studieren an der Freien Universität, davon 16 Prozent aus aller Welt.
Impuls der Freiheit
Gegründet wurde die Freie Universität nach dem Zweiten Weltkrieg, während der Blockade des Westteils von Berlin 1948. Die Gründung war eine Initiative von Studierenden und Wissenschaftlern, unterstützt von US-amerikanischen und Berliner Politikern. Auslöser war der politisch motivierte Ausschluss von Studierenden aus der Universität Unter den Linden. An der Freien Universität wollten Studierende und Wissenschaftler frei von politischen Restriktionen lernen und lehren.
International seit der ersten Stunde
Vielfältige internationale Kontakte zu Hochschulen und Organisationen geben der Forschung und Lehre der Freien Universität entscheidende Impulse: Schon in den fünfziger Jahren war die Freie Universität mit renommierten amerikanischen Universitäten wie Stanford, Princeton und Columbia sowie bedeutenden westeuropäischen Universitäten partnerschaftlich verbunden. Die Kontakte wurden um Beziehungen zu Nordamerika, Osteuropa und Ostasien erweitert. Heute pflegt die Freie Universität weltweit rund 130 Partnerschaften. Als Schnittstelle ihrer internationalen Zusammenarbeit betreibt sie Außenstellen in New York, Peking, Neu-Delhi, Brüssel und Moskau.
Bürgernahe Universität
Die Freie Universität ist eine bürgernahe Hochschule, deren Forscher gern die Labore, Bibliotheken und Institute öffnen, sei es bei der Langen Nacht der Wissenschaften oder den Tagen der offenen Tür. Seit Jahren bietet die Freien Universität eine KinderUni für Grundschüler und zahlreiche Aktivitäten für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an, unter anderem eine Sommeruni mit vielen Veranstaltungen in den Schülerlaboren NatLab und PhysLab. Zahlreiche öffentliche Vorträge wie die Veranstaltungsreihe „Offener Hörsaal“ bieten ein abwechslungsreiches Programm. Gleichzeitig zieht die Freie Universität mit ihrem attraktiven Gasthörerprogramm die ältere Generation an. Das Zentrum für Weiterbildung bietet auch für externe Zielgruppen ein weit gefächertes Kursangebot.
Neue Unternehmen für Berlin
Die Freie Universität Berlin fördert Existenz- und Unternehmensgründungen ihrer Studenten, Absolventen und Wissenschaftler. Mitarbeiter der Gründungsförderung der Freien Universität unterstützen Jungunternehmer in der Startphase. Die Bandbreite der gegründeten Unternehmen durch Angehörige der Freien Universität reicht von naturwissenschaftlichen Spin-offs bis zu studentischen Ausgründungen in der Informationstechnik und der Dienstleistungsbranche.
