Die wissenschaftliche Ausbildung von Ingenieuren war ein Erfordernis der zunehmenden Industrialisierung im 19. Jahrhundert und führte 1879 zur Gründung der Technischen Hochschule zu Berlin.
Sie ging aus der 1799 gegründeten Bauakademie und der 1821 ins Leben gerufenen Gewerbeakademie hervor. 1899 erhielt sie als erste Technische Hochschule im Deutschen Reich das Recht, den Doktortitel zu verleihen.
Als erste Technische Hochschule wurde sie 1946 als „Technische Universität“ neu gegründet und hat sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas profiliert. Eine starke regionale, nationale und internationale Vernetzung mit Wissenschaft und Wirtschaft ist dabei ein zentraler Aspekt. Forschung und Lehre werden von einem breiten Spektrum sich ergänzender Disziplinen bestimmt. Sie reichen von den Ingenieurwissenschaften über die Natur-, Planungs- sowie Wirtschaftswissenschaften bis hin zu den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Technische Universität Berlin bietet als einzige Universität in der Region Berlin-Brandenburg eine ingenieurwissenschaftliche Ausbildung.
