Dr. Nußbaum auf Endeckertour im Südwesten Berlins | 20.11.2009

Finanzsenator Dr. Nußbaum sieht Steglitz-Zehlendorf als exzellenten Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort

Dr. Nußbaum besuchte im Berliner Südwesten den Steglitzer Kreisel, das Schwimmbad Finckensteinallee und das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik

Bei der Entdeckertour durch den Bezirk hat sich Finanzsenator Dr. Nußbaum persönlich von den hervorragenden Potenzialen im wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich überzeugt. "Das Südwest-Exzellenzcluster muss über Berlin hinaus bekannter werden", war seine Botschaft.

Als erstes ging es zusammen mit Bürgermeister Norbert Kopp und den Stadträten für Wirtschaft und Bauen, Barbara Loth und Uwe Stäglin, in luftige Höhe auf das Dach des aktuell geschlossenen Hochhauses des "Steglitzer Kreisel". Hier gab es einen Überblick auf die Highlights des Südwest-Bezirkes, u. a. Botanischer Garten mit neuem Tropenhaus, Neubau der Philologischen Bibliothek von Lord Norman Foster, das Schlosspark Theater, der beliebte Einkaufsboulevard Schloßstraße oder das größte zusammenhängende Villenviertel Europas in Dahlem.

Das Schwimmbad Finckensteinallee als nächste Station steht vor der Komplettsanierung und soll Ende 2011 der Öffentlichkeit wieder zur Nutzung offen stehen.

Der letzte Haltepunkt war das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Dahlem. Dieses Institut mit seinen 460 Mitarbeitern ist führend in schnellen und umfangreichen Erbgutanalysen. U. a. war das Institut an der erstmaligen Entzifferung des menschlichen Erbgutes im Jahr 2000 maßgeblich beteiligt. Nußbaum war von der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit sehr beeindruckt. Er isolierte im MPI-Labor selbst eine DNA-Struktur und machte sie sichtbar.

Das anschließende Expertengespräch im MPI zur Planung und Gründung eines Technologiecenters Berlin-Südwest brachte breite Übereinstimmung in der Notwendigkeit zu überlegtem, schnellem und unbürokratischem Handeln. Aktuell werden in einer Machbarkeitsstudie des Bezirks unter der Verantwortung der Bezirksstadträtin Barbara Loth die räumlichen, technischen, rechtlichen und finanziellen Bedingungen geklärt. Nußbaum unterstrich den Gedanken, aus wissenschaftlicher Forschung wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Spin-Offs müssen gezielt und koordiniert organisiert werden.

Nußbaum: "Der Bezirk Südwest ist mit seinem Potential an wissenschaftlichen Einrichtungen hervorragend aufgestellt. Neueste Forschungsergebnisse müssen schnell auch in marktfähige Produkte umgesetzt werden. Dadurch können neue Unternehmen und damit neue Arbeitsplätze entstehen. Der Bezirk und die zuständigen Senatsverwaltungen müssen gut kooperieren, um das Beste für Berlin zu erreichen."

Pressemeldung von der Senatsverwaltung für Finanzen  (pdf)

 

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